Samstag, 5. Oktober 2013
Freitag, 13. September 2013
Sonntag, 3. Februar 2013
CMOS oder doch CCD
Während die ganze Welt nach hochen ISO-Zahlen schreit und diese verlangt, wird of das wesentlich wichtigere vergessen.
Es ist etwas, was früher bei der Auswahl des richtigen Films eine wichtige Rolle gespielt hat und was von dem Fotografen eine Kenntnis des Materials erforderte: die Farbe.
Heute ist das Thema abhanden gekommen. Es ist gleich, schliesslich kann ich es ohne großen Aufwand in meinem Bearbeitungsprogramm alles so machen, wie ich es möchte.
Das ist leider nicht ganz korrekt. Das Rot wird von dem meisten Sensoren heute und auch zum Teil früher, ganz "dramatisch" dargestellt. Es sind enorme Abweichungen, besonders heute zu sehen. Hier liegt das Problem in der Empfindlichkeit der Sensoren.
Ein früherer CCD-Sensor ging sehr klar mit den Farben. Wenn man Bilder, die man vor einigen Jahren gemacht hatte, betrachtet, wird man schnell feststellen, dass diese klarer, kristallklarer waren. Das mag in den meisten Fällen nicht auf den ersten Blick ersichtlich werden, doch wenn man genauer hinschaut, bildet sich ein klarer Unterschied.
Ein CMOS-Sensor ist im unteren Bereich wesentlich flauer in der Farbwiedergabe.
Grundsätzlich gibt es bereits beim Wechsel von 200 auf 400 iso eine dezente, doch ersichtliche Abweichung in der Farbwiedergabe.
Ein CCD-Sensor stellt im Bereich bis 800ISO die besseren Ergebnisse. Natürlich wird er darüberhinaus im Vergleich mit einem CMOS-Sensor abfallen, aber ist es wichtig?
Für einen Sportfotografen, Zeitungsfotografen ist es wichtig, definitiv, da diese sich in extremen Bereichen aufhalten und noch davon leben müssen.
Ein Portrait, Studiofotograf, für den wichtig klare Strukturen, klare Linien und vor allem die Echtheit der Farbwiedergabe eine Rolle spielt, wird sicherlich einen CCD-Sensor schätzen.
Nun die Fotografie hat mehrere Bereiche, in denen das eine mehr, das andere weniger wichtig ist. Es ist gut, dass man ( noch ) aus den beiden für sich das beste nehmen kann.
Worte sind gut, aber Bilder unterstreichen das besser.
Da ich zurzeit einen Vergleich einer Leica M9 und Nikon D600 anbieten kann, lasse ich es, da es zur Verzerrungen kommt, aufgrund unterschiedlicher Objektive, warte ich, bis ich das gleiche Objektiv an einer CCD und CMOS-Kamera einsetzen kann.
Fortsetzung folgt...
Dienstag, 25. September 2012
Adobe Lightroom, Aperture oder Capture One Pro
Ich habe bereits vor einiger Zeit als ich über Leica geschrieben habe, kurz das Thema des Farbmanagments angeschnitten.
Genauso wichtig, wenn ich sogar elementar wichtig, ist die Bearbeitungssoftware, die man verwendet.
Mit diesem Thema habe ich mich bereits seit den ersten Versionen von Aperture und Lightroom (LR) beschäftigt. Später kam noch Capture One Pro (C1) dazu.
Ich befasse mich bewußt mit diesen drei, da diese mir sehr neutral erscheinen, als eigene Herstellersoftware und weil ich unterschiedliche Foto-Systeme benutze.
Nun aber zu den drei.
Ich weiss, dass es bereits mehrere Blogs und Foreneinträge, sowie Tutorials gibt, die sich mit diesem Thema befassen, allerdings mehr von der pragmatischen Seite und nicht von der, die für einen Fotografen wesentlich wichtiger ist: Farbechtheit und Dateihandhabung.
Ein grundsätzliches Arbeiten ist mit allen drei Software einfach. Natürlich ist ein Umstieg von einer auf die andere immer mit etwas Kennenlernphase verbunden, doch mit der Zeit sind alle schnell und leicht beherrschbar.
Der Unterschied ist eher mit dem Umgang mit den Daten zu sehen. Welche Performance liefert das jeweilige System. Und bereits hier, direkt nach dem ersten Import trennen sich die Wege der drei.
Während Aperture und Capture One eine neutrale Farbengine benutzen, heisst, sie gehen mit den Bildern neutral und lebendig um, diktiert LR ihr eigenes Bild. Dieses Bild ist kälter, magenta lastig. Dies zieht sich, wie ein roter Faden seit der ersten Version. Adobe bietet viele Profile für die Korrektur der jeweiligen Fotosysteme, allerdings ich als Nutzer, möchte nicht jedesmal mir diese herunterladen und mein System immer wieder erweitern. Das funktioniert bei Aperture und Capture One Pro wesentlich unproblematischer, gleich welche fotografische Systeme man verwendet.
Als Beispiel hierfür habe ich jeweils zwei Bilder mit allen drei Systemen entwickelt. Der Prozeß war einfach: das Bild wurde nur geöffnet, keine Veränderung vorgenommen und exportiert. Hierzu benutzte ich eine Nikon D90.
Auf der anderen Seite hat LR einen wesentlichen Vorteil gegenüber den beiden:
Größe der Library.
Wenn man, wie ich, die Bilder importiert, aber alle in ihren Verzeichnissen auf den Platten lässt, d.h. man sie nicht doppelt in die Library kopiert, ist die Library von LR absolut die kleinste. Es werden dort nur Bearbeitungsinformationen gesammelt. Bei Aperture kann man das genauso machen, allerdings, aus mir unerklärlichen Gründen, wird diese enorm groß.
Beispiel: während LR mit ca. 50000 Bildern gerade mal ca. 24GB groß ist, benötigt Aperture für ca. 3000 Bilder bereits 12GB.
Einstellungen sind fast genauso, sogar die Vorschaubildeinstellung ist bei Aperture kleiner als in LR.
Capture One Pro lasse ich direkt auf die Verzeichnisse zugreifen, so dass ich keinen Import benötige. Hier macht aus meiner Sicht C1 das logischste, was ein System machen kann: alle Veränderungen an Bildern werden in den jeweiligen Verzeichnissen in einem Ordner pro Verzeichnis abgespeichert. Führt wiederum dazu, dass auf einmal die Verzeichnisse größer werden und das ganze unübersichtlicher wird.
Als Fazit kann ich nur empfehlen, es selbst auszuprobieren und schauen, was einem wirklich liegt. Meine Tendenz geht immer noch zu C1 und Aperture.
Zu den Bildern: erstes ist mit Aperture, zweites mit LR und drittes mit C1
Genauso wichtig, wenn ich sogar elementar wichtig, ist die Bearbeitungssoftware, die man verwendet.
Mit diesem Thema habe ich mich bereits seit den ersten Versionen von Aperture und Lightroom (LR) beschäftigt. Später kam noch Capture One Pro (C1) dazu.
Ich befasse mich bewußt mit diesen drei, da diese mir sehr neutral erscheinen, als eigene Herstellersoftware und weil ich unterschiedliche Foto-Systeme benutze.
Nun aber zu den drei.
Ich weiss, dass es bereits mehrere Blogs und Foreneinträge, sowie Tutorials gibt, die sich mit diesem Thema befassen, allerdings mehr von der pragmatischen Seite und nicht von der, die für einen Fotografen wesentlich wichtiger ist: Farbechtheit und Dateihandhabung.
Ein grundsätzliches Arbeiten ist mit allen drei Software einfach. Natürlich ist ein Umstieg von einer auf die andere immer mit etwas Kennenlernphase verbunden, doch mit der Zeit sind alle schnell und leicht beherrschbar.
Der Unterschied ist eher mit dem Umgang mit den Daten zu sehen. Welche Performance liefert das jeweilige System. Und bereits hier, direkt nach dem ersten Import trennen sich die Wege der drei.
Während Aperture und Capture One eine neutrale Farbengine benutzen, heisst, sie gehen mit den Bildern neutral und lebendig um, diktiert LR ihr eigenes Bild. Dieses Bild ist kälter, magenta lastig. Dies zieht sich, wie ein roter Faden seit der ersten Version. Adobe bietet viele Profile für die Korrektur der jeweiligen Fotosysteme, allerdings ich als Nutzer, möchte nicht jedesmal mir diese herunterladen und mein System immer wieder erweitern. Das funktioniert bei Aperture und Capture One Pro wesentlich unproblematischer, gleich welche fotografische Systeme man verwendet.
Als Beispiel hierfür habe ich jeweils zwei Bilder mit allen drei Systemen entwickelt. Der Prozeß war einfach: das Bild wurde nur geöffnet, keine Veränderung vorgenommen und exportiert. Hierzu benutzte ich eine Nikon D90.
Auf der anderen Seite hat LR einen wesentlichen Vorteil gegenüber den beiden:
Größe der Library.
Wenn man, wie ich, die Bilder importiert, aber alle in ihren Verzeichnissen auf den Platten lässt, d.h. man sie nicht doppelt in die Library kopiert, ist die Library von LR absolut die kleinste. Es werden dort nur Bearbeitungsinformationen gesammelt. Bei Aperture kann man das genauso machen, allerdings, aus mir unerklärlichen Gründen, wird diese enorm groß.
Beispiel: während LR mit ca. 50000 Bildern gerade mal ca. 24GB groß ist, benötigt Aperture für ca. 3000 Bilder bereits 12GB.
Einstellungen sind fast genauso, sogar die Vorschaubildeinstellung ist bei Aperture kleiner als in LR.
Capture One Pro lasse ich direkt auf die Verzeichnisse zugreifen, so dass ich keinen Import benötige. Hier macht aus meiner Sicht C1 das logischste, was ein System machen kann: alle Veränderungen an Bildern werden in den jeweiligen Verzeichnissen in einem Ordner pro Verzeichnis abgespeichert. Führt wiederum dazu, dass auf einmal die Verzeichnisse größer werden und das ganze unübersichtlicher wird.
Als Fazit kann ich nur empfehlen, es selbst auszuprobieren und schauen, was einem wirklich liegt. Meine Tendenz geht immer noch zu C1 und Aperture.
Zu den Bildern: erstes ist mit Aperture, zweites mit LR und drittes mit C1
Donnerstag, 5. Januar 2012
Samstag, 13. August 2011
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